Wissen

Pedalbank (1865)

Pedalbank. Die vor der Orgel und dem Pedalflügel befindliche Bank, am besten mit einem von Holz gearbeiteten und glatt polierten (nicht gepolsterten) Sitze versehen, auf welchem der Spieler, um die äußersten Pedaltasten bequem zu...

Pedal (1865)

Pedal. Eine zum Spiel mit den Füßen bestimmte Klaviatur. An der Orgel. Als Fundament des ganzen Werkes und, wenn es auch in einzelnen Fällen (bei Choralfiguration etc.) die Melodieführung übernimmt, hauptsächlich zum Vortrag des...

Pedal (1802)

Pedal. Diejenige Klaviatur der Orgel, die mit den Füßen traktiert wird und die, weil man bloß die Grundstimme darauf spielt, nur die große und kleine Oktave enthält. Das Pedal hat sein eigenes Pfeifwerk, welches...

Pavana, Paduana (1865)

Pavana, Pava d'Espagne. Eine alte, ursprünglich spanische Tanzmelodie von ehrbarem, ernstem und gravitätischem Charakter, "da die Tänzer mit sonderbaren Tritten und Setzen der Füße einer vor dem anderen ein Rad machen, beinahe wie die...

Pavane (1802)

Pavane. Die Melodie eines veralteten, sehr ernsthaften Tanzes von gleicher Benennung, der diesen Namen daher erhalten hat, weil immer ein Tänzer vor dem anderen solche Schritte und Bewegungen machte, die man mit dem Rade...

Pausiren (1865)

Pausiren [Pausieren]. Das Abzählen und Einhalten der in einem Tonstück vorkommenden Pausen, nach deren Verlauf die betreffenden Stimmen wieder einzutreten haben. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 674]

Pausieren (1802)

Pausieren heißt, bei dem Vortrag einer Stimme die in derselben vorkommenden Schweigezeichen nach Maßgabe der Taktbewegung abzählen, um den Zeitpunkt genau zu treffen, mit welchem der Vortrag der darauf folgenden Noten angefangen werden muss....

Pauser (1732)

Pauser (gall. [französisch]), inne halten. Das Pausieren ist um vielerlei Ursachen halber erfunden worden, als: Damit die Sänger respirieren und die Instrumentalisten, insonderheit aber die blasenden, sich wieder erholen können. Damit die Vokalisten und...