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Taktzeichen (1865)

Taktzeichen, die Bruchzahlen oder Zeichen, welche am Anfang der Tonstücke stehen und die Taktart derselben angeben, als C, 3/4, 6/8 etc. Über die Taktzeichen in der Mensuralmusik siehe Mensuralnotenschrift. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 822]

Dorisch (1882)

Dorisch, im mittelalterlichen Musiksystem der Name des wichtigsten, weil beliebtesten, ersten Kirchentons und auch im griechischen Altertum Name der am höchsten geschätzten Tonart. Die dorische Tonart der Griechen (siehe Griechische Musik) und der etwa...

Doppelschlag (1882)

Doppelschlag (französisch: Doublé, englisch: Turn), die bekannte Verzierung (siehe dort), welche durch über der Note verlangt wird, ist zusammengesetzt aus einem Vorschlag von oben und einem von unten (woher der Name Doppelschlag [stammt]). Die...

Doppelpunkt (1882)

Doppelpunkt bei der Note verlängert die Geltung um die Hälfte und deren Hälfte, zum Beispiel: Die ältere Notenschrift kannte den Doppelpunkt nicht, sondern gebrauchte den einfachen Punkt auch im Sinn des Doppelpunkts, zum Beispiel:...

Doppelschlag (1879)

Doppelschlag, Grupetto [sic] (italienisch), Doublé (französisch), eine der gebräuchlichsten und vorzüglichsten Verzierungen des Vortrags, die darin besteht, dass man dem Hauptton einen Hilfs- oder Nebenton von oben und einen von unten oder umgekehrt vorangehen...

Doppelschlag (1840)

Doppelschlag, Gruppetto [italienisch], Assemblage oder Doublé [französisch]. Eine Spielmanier und Gesangsverzierung. Es gibt deren vier Arten, die alle mit vieler Leichtigkeit und Klarheit ausgeführt werden müssen: der einfache, der bei dem Anschlag der Hauptnote...

Halbzirkel (1840)

Halbzirkel, Prolatio: ein Taktzeichen der älteren Musik, aus welchem allmählich der Versalbuchstabe C entstanden ist, mit welchem jetzt die gerade Taktart bezeichnet wird. Groppo: eine Manier, siehe Walze. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 193]