Wissen

Psalmodie (1840)

Psalmodie, die zwischen Gesang und Rede die Mitte haltende, nur in wenig nebeneinander liegenden Tönen einförmig sich bewegende kirchliche Singweise, zum Beispiel die sogenannten Intonationen der Priester am Altar. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 370]

Psalm (1882)

Psalm (ital.: Salmo, franz.: Psaume, von griechisch ψαλλειν = (eine Saite) zupfen), Name der Lobgesänge Davids, die er mit Begleitung eines harfenartigen Instruments sang. Der Psalmengesang wurde von dem jüdischen in den christlichen Kultus...

Psalm (1865)

Psalm, Psalmus, Salmo; Psalmodie, Psalmodia. Die dem König David zugeschriebenen Dichtungen im alten Testament, welche auch die christliche Kirche schon in den allerfrühesten Zeiten unter die liturgischen Gesänge ihres Gottesdienstes aufnahm, und das Volk...

Psalm (1840)

Psalm, franz.: Psaume, vom Griech. ψαλλειν, schallen; im Hebräischen ursprünglich Mismor, d. h. abgesungenes mit Saitenspiel begleitetes Lied, später Thillim oder Loblied genannt. Unter diesem Ausdruck werden insbesondere die unter diesem Titel im alten...

Psalm (1802)

Psalm, scheint ursprünglich ein Gesang gewesen zu sein, dessen man sich unter Begleitung eines Saiteninstrumentes zur Privatandacht bedient hat. Diese Gattung der Singstücke wurde von dem König David nicht allein in einem hohen Grade...

Prope media (1802)

Prope media. So nannten die Lateiner unser kleines h oder die erste Saite des vierten Terachords, welche von den Griechen Paramese genannt wurde und diesen Namen deswegen führte, weil sie neben der mittleren Saite...