Gestrichen (1865)
Gestrichen, eingestrichen, zweigestrichen etc., siehe Notenschrift und Tabulatur. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 380]
Rubrik: Gestrichen / Musikalisches Lexicon 1865 | Autor: Arrey von Dommer
von Arrey von Dommer · Published 3. März 2019
Gestrichen, eingestrichen, zweigestrichen etc., siehe Notenschrift und Tabulatur. [Dommer Musikalisches Lexicon 1865, 380]
Rubrik: Gestrichen / Musik-Lexikon 1882 | Autor: Hugo Riemann
von Hugo Riemann · Published 19. Oktober 2018
Eingestrichen, zweigestrichen etc. nennt man im Anschluss an die jetzt außer Gebrauch gekommene deutsche Tabulatur (siehe dort) die Töne je nach der verschiedenen Oktavlage.
Die Töne unseres Klaviers von sieben Oktaven heißen nämlich (immer von c bis h zusammengehörig):
(eine vollständige Übersicht [siehe Abbildung] "Noten und Schlüssel").
Auf der Orgel gehen die Töne in der Tiefe bis zum Doppelkontra-C (32 Fuß), in der Höhe bis zum sechsgestrichenen c, doch nur in den Seitenstimmen. Der Umfang der Klaviatur ist ein viel kleinerer (siehe Orgel).
Wenn man die Töne durch Buchstaben bezeichnet, so werden die verschiedenen Oktavlagen durch Horizontal- oder Vertikalstriche ausgedrückt:
Auch finden sich nicht selten statt der Striche Zahlen angewendet:
2C, 1C, C, c, c1, c2, c3, c4 (cIV), c5 (cV) etc.Nennt man die Töne ohne spezielle Rücksicht auf eine Oktavlage, so braucht man jetzt meist die kleinen lateinischen Buchstaben. Siehe Buchstabentonschrift. [Riemann Musik-Lexikon 1882, 239f]
Rubrik: Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840 / Gestrichen | Autor: August Gathy (Hg.)
von August Gathy (Hg.) · Published 16. September 2018 · Last modified 19. Oktober 2018
Gestrichen. Ein Ausdruck, dessen man sich zur Unterscheidung der Oktaven, der dritten, vierten, fünften usw. bedient. Die beiden tiefsten sind ungestrichen, die dritte eingestrichen, zweigestrichen die vierte usw., die Kontratöne sind unterstrichen. Doch angenehmer als diese Töne alle in den verschiedenen Regionen des Klanges ist den Musiklehrern, in der Abdominalregion, der Klang des eingestrichenen Stundengeldes. [Gathy Encyklopädie Musik-Wissenschaft 1840, 268]
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