Autor: F. Riewe

Walze (1879)

Walze, ital. Groppo, Satzmanier, welche aus rhythmisch gleichartigen stufenweise sich fortbewegenden Noten besteht, wovon die 1. und 3. oder 2. und 4. auf derselben Stufe stehen, z. B.: [Riewe Handwörterbuch 1879, 287]

Walzer (1879)

Walzer ist ein deutscher Nationaltanz und wird auch in anderen Ländern Europas getanzt. Er verdrängte im 18. Jahrhundert den bis dahin üblichen "Langaus", ist von fröhlichem Charakter und stellt gewissermaßen ein sich leicht drehendes...

Wechselnote (1879)

Wechselnote, harmoniefremder Ton auf dem schweren Taktteil; seine Auflösung erfolgt wie die des Vorhalts, nur fehlt bei ihm die Vorbereitung; Wechselton, melodische Nebennote, Note cambiale (siehe Noten und Durchgang). [Riewe Handwörterbuch 1879, 287]

Wasserorgel (1879)

Wasserorgel, Organon hydraulicum oder Hydraulos, eine in alter Zeit gebräuchliche Art Orgel, bei welcher das Wasser den Druck der Luft bewirken musste, ist wahrscheinlich eine Erfindung des Archimedes oder des Mechanikers Ktesibios 259 v....

Weltliche Musik (1879)

Weltliche Musik. Sie erscheint als Vokalmusik in dem Liede gewöhnlich in periodischer Form, ohne Begleitung oder mit homophoner, polyphoner oder gemischter Begleitung. Ein in Liederform komponiertes, erzählendes Gedicht heißt Ballade. Verbindet sich Handlung mit...

Wiederholung (1879)

Wiederholung, Wiederkehr ein und desselben Satzes eines Tonstücks in derselben oder in einer fremden Tonart, besonders die Wiederholung eines ganzen Perioden- oder eines ganzen Hauptteils, z. B. bei der Sinfonie, Sonate etc. (vergleiche Wiederholungszeichen)....

Wiederholungszeichen (1879)

Wiederholungszeichen, :,: meist in singbaren Gedichten gebraucht, wodurch angezeigt wird, dass ein oder mehrere Verse noch einmal gesungen werden sollen. Im letzteren Fall setzt man das Wiederholungszeichen vor den ersten und nach dem letzten...

Wiederschlag (1879)

Wiederschlag (lat. Repercussio), in der Fuge diejenige Ordnung, in welcher Führer und Gefährte sich in den verschiedenen Stimmen abwechselnd hören lassen (siehe Fuge). [Riewe Handwörterbuch 1879, 288f]