Autor: F. Riewe

Diaphonie (1879)

Diaphonie, Diaphonesis (griech.), Missklang, Übelklang. Diaphonia, dissonierendes Intervall. Gegenteil von Diaphonia ist Symphonie. Diaphonik, so viel wie Diakustik, auch die Lehre von den Dissonanzen. [Riewe Handwörterbuch 1879, 73]

Hypopsalma (1879)

Hypopsalma (griech.), in der griechischen Kirche der Gesang des Chors oder der Gemeinde, der entweder in einer Wiederholung eines von dem Geistlichen angestimmten Psalmenverses oder auch in dem "Gloria" besteht. Wird der Gesang in...

Hilfston (1879)

Hilfston, der Ton, der bei den melodischen Verzierungen mit dem Hauptton, worüber sie angebracht werden sollen, in Verbindung gebracht wird. So ist z. B. beim Triller der Ton, der mit dem Hauptton, über welchem...

Durchgang (1879)

Durchgang ist die Verbindung zweier akkordeigener Töne durch einen oder mehrere zunächst liegende, nicht zur Grundharmonie gehörende höhere oder tiefere Töne, vermittelst welcher jene Haupttöne enger miteinander verbunden und melodisch fließender gemacht werden. Um...

Durchkomponiert (1879)

Durchkomponiert heißt in der Vokalmusik ein Tonstück, dessen einzelne Verse nicht nach nur einer Melodie gesungen werden, sondern strophenweise mit einer ihrem besonderen Inhalt entsprechenden Melodie versehen sind. [Riewe Handwörterbuch 1879, 81]

Dur (1879)

Dur (v. Lat. durus, hart), maggiore (ital.), majeur (franz.), heißt jede harte Tonart, in der die große Terz des Grundtons vorherrscht. [Riewe Handwörterbuch 1879, 81]